Chronik

1945, nach Kriegsende, haben die Besatzungsmächte alle Vereine und Verbände aufgelöst, so auch die Siedler-, Eigenheimer- und Kleingartenorganisationen. Die Genehmigung zur Wiederzulassung musste bei der Militärregierung eingeholt werden. Die Erfahrung, dass die Kleinsiedlung ihr Ziel nicht erreichen kann, wenn nicht die Siedler in einer Selbsthilfe- und Selbstverwaltungsorganisation zusammengeschlossen sind und durch sie beraten und betreut werden, hat sich auch nach dem Kriege bestätigt.

Diese Gründe führten schließlich am 6. Oktober 1955 in Würzburg zu einer Aussprache, an der Vertreter folgender Verbände teilnahmen:

- Bayerischer Siedler- und Eigenheimerbund e. V.,
- Landesverband der Siedler und Kleingärtner Baden-Württemberg e. V.,
- Zentralverband der Kleingärtner, Siedler und bodenutzenden Grundbesitzer Berlin e. V.,
- Landesbund der Kleingärtner Hamburg e. V.,
- Landesverband der Siedler und Kleingärtner für Bremen und Umgebung e. V.,
- Siedler-Verband Rheinland-Pfalz e. V.

Die Teilnehmer kamen überein, eine „Arbeitsgemeinschaft Deutscher Siedler und Eigenheimer“ zu bilden, die eine wirksame Standes- und Interessenvertretung gegenüber allen zuständigen Landes- und Bundesbehörden gewährleisten sollte.

Am 13. November 1955 fand die offizielle Gründung der Arbeitsgemeinschaft in München statt. Mit dem Vorsitz wurde Dr. Leschke, mit der Stellvertretung Richard Beck, beide Stuttgart, beauftragt. Endlich hatten auch die Siedler und Eigenheimer in den gemischten Landesverbänden auf Bundesebene eine wirkungsvolle Interessenvertretung.

Auf der 27. Mitgliederversammlung am 26./27. Mai 1965 kam es dann zur Namensänderung in

„Bundesverband Deutscher Siedler- und Eigenheimer e. V.“

Bis Ende 1983 war der Sitz des Bundesverbandes Stuttgart, ab 1984 München.

Im Jahre 2006 ist der Bundesverband Deutscher Siedler und Eigenheimer e. V. 50 Jahre alt geworden.

Im Jahre 2007 begannen die Bemühungen um eine enge freundschaftliche Zusammenarbeit des Bundesverbandes Deutscher Siedler und Eigenheimer e.V. mit seinem Schwesterverband, dem Verband Wohneigentum e.V.. Daraus entwickelten sich bald auch Gedanken einer möglichen Fusion beider Verbände.

Ende 2011 beendete man diese Überlegungen einer Fusion. Die Hemmnisse und Probleme waren zu vielfältig.

2012 erfolgte die Namensänderung in „Eigenheimerverband Deutschland e.V.“, um breiten Schichten der Bevölkerung mit dem Namen auch den Zweck des Verbandes augenfällig werden zu lassen.

Am 15.10.2015 Feier des 60-jährigen Bestehens des Eigenheimerverbandes Deutschland e. V. in Berln.