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Eigenheimer lehnen Vermögensabgabe ab

Der Eigenheimerverband Deutschland e.V. (vormals Bundesverband Deutscher Siedler und Eigenheimer e.V.), der bundesweit überwiegend selbst nutzende Haus- und Wohnungseigentümer vertritt, lehnt die vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) vorgeschlagene Vermögensabgabe ab. „Eine derartige Abgabe trifft nicht nur Millionäre sondern auch Millionen Eigenheimbesitzer“, so Präsident Heinrich Rösl.

Die vorgeschlagenen Freibeträge von 250.000 Euro pro Person bzw. 500.000 Euro bei Verheirateten würden insbesondere in Ballungszentren nicht ausreichen, um das selbstgenutzte Eigenheim von einer Vermögensabgabe freizustellen. „Da mit dem selbstgenutzten Eigenheim keine Einnahmen erzielt werden, müssten die Betroffenen aus ihrem Einkommen derartige Zahlungen leisten.“, so Rösl. Der, der sich Eigentum schafft, würde wieder einmal zur Kasse gebeten und somit bestraft werden.

Viele Eigenheimbesitzer stammen aus sozialen Schichten, die u.U. zwar auf dem Papier hohe Immobilienwerte haben, daraus aber keinerlei Einnahmen generieren können. Da viele unserer Mitglieder im Rentenalter sind und oft sehr kleine Renten haben, käme eine Vermögensabgabe einer kalten Enteignung gleich. Wir fordern alle Politiker auf, von diesen Vorschlägen Abstand zu nehmen, auch weil sie einen enormen sozialen Sprengstoff beinhalten!