Wasser ist ein Menschenrecht und keine Handelsware!

Die EU-Kommission plant – wie dem Entwurf einer entsprechenden Richtlinie zu entnehmen ist – den Markt für die Wasserrechte zu öffnen und somit letztendlich die Privatisierung der Wasserversorgung zu betreiben.

Die EU-Kommission plant – wie dem Entwurf einer entsprechenden Richtlinie zu entnehmen ist – den Markt für die Wasserrechte zu öffnen und somit letztendlich die Privatisierung der Wasserversorgung zu betreiben. Extrem ist die Situation in Südeuropa, wo nach Privatisierungen die Preise um ein Vielfaches gestiegen sind und die Wasserqualität erheblich nachgelassen hat. Aber auch in Deutschland haben wir  – siehe Berliner Wasserbetriebe - nicht gerade gute Erfahrungen mit der (Teil-)Privatisierung gemacht.

Die kommunale Wasserwirtschaft dagegen funktioniert hervorragend. Gemeinden und Städte sind der Garant dafür, dass die Bevölkerung täglich ortsnah gewonnenes, naturbelassenes und frisches Wasser genießen kann – und das zu einem vernünftigen und sozial verträglichen Preis.

Wasser ist eine natürliche Lebensgrundlage und keine beliebige Handelsware. Erfolgreich und mit erheblichem Aufwand schützen die örtlichen Wasserwerke die Wassereinzugsbereiche; sie fördern ökologisch bewirtschaftete Gebiete und leisten somit einen unverzichtbaren Beitrag zur Naturerhaltung. Für Liberalisierungseffekte ist der Wassermarkt nicht geeignet. Die Verbraucher wollen kein standardisiertes Einheitswasser sondern ein naturreines Lebensmittel.

„Daher“, so Heinrich Rösl, Präsident des Eigenheimerverbandes Deutschland e.V., „fordern wir alle Bürger auf, die Europäische Bürgerinitiative „Wasser ist ein Menschenrecht“ zu unterstützen, damit die notwendige 1 Million Unterschriften gegen dieses Vorhaben zusammen kommen.“

Weitere Einzelheiten sowie die Unterschriftsmöglichkeit findet man unter www.right2water.eu/de.

Die „Europäische Bürgerinitiative (EBI)“ ist ein Instrument der Europäischen Union zur Bürgerbeteiligung. Das jeweilige Anliegen müssen mindestens eine Million EU-Bürger aus mindestens sieben EU-Staaten unterstützen.

Heinrich Rösl

Präsident